Und wenn es nötig ist, dann schlag ich diese Zeilen an die Tore des Himmels,
ritze sie in dein Herz oder brenn sie mir in die Haut!
Bereit bis ans Limit zu gehen, nur um von Großem zu künden!
Lodernde Flammen in meinem Herz und in meiner Faust!

Ich schreibe aus großen Gefühlen, aus Emotionen, die glühen,
schöpf aus den Vollen, sprech’ Bände und begründ’ Dynastien!
Brenne vor Energie, ich speie Inferno!
Banne sie nieder und schick’ meine Verse ins Universum!

Ich mal Schlösser in die Luft, Grenzen zerfallen
zwischen den Welten, als trüge ich Aurin um meinen Hals!
Alles hat seine Ära, meine ist jetzt gekommen!
Die Steine rollen, ich renne, ich kenne keinen Halt!

Ich begrüne die Wüste und kleine Blüten erblühen,
Blumen sprießen, und Urwälder heben sich aus den Dünen!
Ich bring nicht Verderben, nein, ich bring euch Gedeih!
Meine Stimme malt offene Tür’n in Mauern aus Stein!

 

7 Tage des Donners! Gleißende Geistesblitze
reißen den Himmel in Stücke! Alles zerfällt!
Tage des Donners! Ich begründe den Urknall
und male frische Bilder in diese Welt!

7 Tage des Donners! Und meine Samen, sie sprießen!
Ich brachte Steine ins Rollen und ziehe nach mir Lawinen!
Tage des Donners! Wie jeder Tag in mei’m Leben!
7 Tage lang donner’ ich, lasse die Erde beben! 

 

Ich schreib’ zusammengebissene Zähne, geballte Faust!
Verkrampfte Hirnwindung’n, Herzblut, sterbender Traum!
Ein wenig Tränensalz, ein Freudenschrei, Zittern vor Wut,
das silberne Netz aus Mondlicht! Ebbe und Flut!

Ein Zwinkern, ein Lächeln, verzerrte Maske aus Hass
Nervöses Zucken, innere Sicherheit, Schwäche und Kraft!
Der kräftige Schrei eines neugeborenen Kindes,
das gesamtmöglich abzubildende Spektrum der Stimme!

Ich schreibe Flüstern, ich schreibe Schrei’n!
Und manchmal verstumm ich einfach und schreibe Schweigen!
Doch egal was ich schreib,
ich lege jedes Mal etwas Kostbares hinein!

Es ist ein aufgehendes Samenkorn, das gedeiht
Ein kleiner Keim, Wurzel die wächst, die Frucht, die daraus reift,
es ist ein letzter Atemzug, ein Segen, ein Fluch,
Gedeih, Verderb, Heilung, Schmerz, Freudentränen und Blut!

 

7 Tage des Donners! Gleißende Geistesblitze
reißen den Himmel in Stücke! Alles zerfällt!
Tage des Donners! Ich begründe den Urknall
und male frische Bilder in diese Welt! 

7 Tage des Donners! Und meine Samen, sie sprießen!
Ich brachte Steine ins Rollen und ziehe nach mir Lawinen!
Tage des Donners! Wie jeder Tag in mei’m Leben!
7 Tage lang donner’ ich, lasse die Erde beben!


Tag eins: Stunde Null, Tatendrang, Ungeduld!
Tag zwei: Augenlicht, Liebe, Hunger, Unvernunft!
Tag drei: Erstes Konstrukt der Welt, des Seins an sich!
Tag vier: Hell und wach! Groß und stark! Reif und frisch!

Tag fünf: Sonne im Genick, Sonne im Zenit!
Tag sechs: Ausgeträumt, ausgesiebt, ausgeliebt!
Siebter Tag: Und ich ruh und ich ruh,
der sterblichen Hülle fall’n die Augen zu!

 

7 Tage des Donners! Gleißende Geistesblitze
reißen den Himmel in Stücke! Alles zerfällt!
Tage des Donners! Ich begründe den Urknall
und male frische Bilder in diese Welt!

7 Tage des Donners! Und meine Samen, sie sprießen!
Ich brachte Steine ins Rollen und ziehe nach mir Lawinen!
Tage des Donners! Wie jeder Tag in mei’m Leben!
7 Tage lang donner’ ich, lasse die Erde beben!